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Spendenaktion: Lebensmittel für Gambia

www.paypal.me/pools/c/8oF0DFWQVf 

 

 

 

 


Unsere Kontoverbindung zum Spenden

Deutsche Kreditbank AG 

IBAN: DE17 1203 0000 1020 2273 00

BIC:   BYLADEM 1001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mai 2020 

Das Corona Virus hält die ganze Welt in Atem. Deutschland mit seinem sehr gut funktionierendem Gesundheitssystem hatte nicht so große Probleme und Todesfälle zu verzeichnen. Und dennoch sind die Todesfälle nicht zu verachten. Viel größere Probleme haben vor allem die afrikanischen Länder, wo Hunger und Armut täglich dazu gehören. Geld für medizinische Betreuung ist dort nicht vorhanden.

Auch vor Gambia hat Corona nicht halt gemacht. Die Grenze zum Senegal wurde geschlossen, viele Märkte und Geschäfte sind zu. Auch der Nachschub für weitere Lebensmittel kam zum Erliegen. Viele verstehen überhaupt nicht, was gerade abläuft. Sie werden bei Fieber nicht ins Krankenhaus gehen, weil sie lieber ihrem Marabou ( Medizinmann ) vertrauen, Angst vor einer Ansteckung im Krankenhaus haben, oder die Behandlung nicht bezahlen können. Sie kämpfen jeden Tag um irgendwo Geld verdienen zu können. Manche beginnen Land zu verkaufen. Unsere Frauengärten sind eine kleine Hilfe, aber für das Grundnahrungsmittel Reis, benötigt man Geld. Wir wünschen den Menschen, dass sich die Situation entschärft und helfen wo wir können. Kerstin Gebhardt hat einen Spendenaufruf ins Leben gerufen, um an die Ärmsten im  Land wichtige Nahrungsmittel zu verteilen. In dieser schweren Zeit, haben viele Menschen sich ein Herz gefasst und unser Vorhaben unterstützt. Es konnten bisher 3 Tonnen Reis, viele Kilo Zucker und etliche Liter Öl von dem gespendeten Geld gekauft werden. Wir möchten uns dafür ganz herzlich bedanken.

Die Aktion, "Lebensmittel für Gambia", läuft noch. Wir würden uns freuen, wenn Sie weiterhin ein Herz für die Ärmsten von Gambia haben.

Der Paypallink ist : www.paypal.me/pools/c/8oF0DFWQVf Lebensmittel für Gambia.

Aber natürlich gehen die Projektarbeiten weiter. Zum einen verdienen die Dienstleister dadurch Geld und zum anderen kommen wir mit den Arbeiten voran. In Faraba Kairaba ist der Betonständer für die Wassertanks fertig. Nun wird die Installation der Solarzellen und der Pumpentechnik vorangetrieben. Danach werden die Wasserbecken gebaut.

Kitty 1 hat alle Zaunrestbestände der 3 anderen Frauengärten erhalten. Somit konnte der defekte Zaun repariert und die grüne Oase kann weiter bewirtschaftet werden.

Kolior hat auch mit der Bewirtschaftung des Frauengartens begonnen. Die Fläche wurde aufgeteilt und erste Arbeiten finden statt. 

Ich wünsche mir, dass wir alle gut durch diese schwierige Zeit kommen und die ärmsten Länder der Erde jetzt nicht vergessen werden. Wir können dankbar sein, auf diesem Teil der Erde leben zu dürfen.

April 2020

Ja, Corona macht auch nicht vor dem kleinen Land wie Gambia halt. Es gibt ein paar wenige Fälle und wir hoffen, das sich der Virus nicht so rasant verbreitet. Gambia hat durch Ebola im Jahr 2017 schon Erfahrung im Umgang mit ansteckenden Viren, aber die medizinischen Bedingungen sind weiterhin schlecht und nicht auf eine Pandemie vorbereitet.

Vor einer Woche erreichte uns ein Hilferuf aus Kitty. Unser Bohrloch in Kitty 1 fördert nicht mehr genug Wasser. Es war "nur" handgedrillt und auf Grund der fehlenden ausdauernden Regenfälle und der enormen Hitze in der Trockenzeit kam nicht mehr genug Wasser. Die Frauen hatten Angst, dass ihr Gemüse nun vertrocknet. 

Danke an die Gambier, dass es so schnell geklappt hat. Unser Brunnenbauer hat zur Zeit alle Hände voll zu tun. Denn das Problem was wir in Kitty hatten, haben sehr viele Dörfer. Wir sind froh, das nun wieder reichlich Wasser sprudelt. Das Bohrloch ist 30 Meter tief und kann jederzeit angepasst werden.

Wir möchten uns recht herzlich bei den Rathenowern bedanken, die spontan eine Spendenaktion ins Leben gerufen haben, um das Bohrloch zu finanzieren. In Zeiten von Corona ist der Garten wertvoller als je zuvor.

Weitere positive Nachrichten haben wir von Faraba Kairaba erhalten. Hier wird auf Hochtouren am Ständer für die Wassertanks gearbeitet.

Bald können die Männer mit den Wasserbecken anfangen. Doch dafür wird Wasser benötigt. Die Steine werden vor Ort hergestellt. Die Männer sind froh Geld zu verdienen und die Frauen freuen sich auf ihre zukünftigen Beete in dem neuen und ersten Frauengarten in dem Ort.

Wie wichtig  Frauengärten in Zeiten von Corona sind, haben wir von vielen Seiten erfahren. Die Grenzen zum Senegal und viele Märkte sind geschlossen. Die Preise steigen durch erhöhte Nachfrage und schlechte Lieferung aus dem Ausland. Aber die Bevölkerung braucht frisches Gemüse. 

Wir möchten weiterhin viele Dörfer beim Erstellen von Frauengärten unterstützen. Wir sind fest davon überzeugt, dass dies der richtige Weg ist. Es gibt noch sehr viel brach liegendes Land auf der Nord-Bank, das erschlossen und bewirtschaftet werden kann. Jedoch fehlen oftmals die finanziellen Mittel. Wir haben bei betterplace eine Spendenplattform eingerichtet. Wir freuen uns über jegliche Unterstützung. 

Februar 2020

Im Februar startete eine Gruppe interessierter Spender Richtung Gambia. Die Projekte finanziell zu unterstützen ist das Eine, sich von der Vereinsarbeit vor Ort ein Bild zu machen, das Andere. Kerstin Gebhardt organisierte die Ausflüge von A bis Z ohne jede Beeinträchtigung. Das will etwas heißen, wenn man die Gepflogenheiten in Gambia kennt. 

Am 24.2.2020 wurde die letzte Teilnehmerin der Spendergruppe vom Flughafen abgeholt. Im Anschluss ging es nach Faraba Banta. Den Frauengarten dort starteten wir im Jahr 2018. Heute gleicht die damals ausgedörrte und brachliegende Fläche einer grünen Oase. Die Frauen haben hervorragende Arbeit geleistet. Regelmäßig kann Gemüse auf dem Markt verkauft werden. Unsere Sponsoren waren platt von der Vielfalt des Anbaus. Unsere Arbeit und Energie wurde mit dem grünen Garten mehr als belohnt. Weiter ging es nach Faraba Kairaba. Hier konnten wir uns den inzwischen aufgebauten Metallzaun aus Deutschland anschauen. Die Verarbeitung ist wirklich lobenswert. In den nächsten Wochen werden die notwendigen Wasserbecken gebaut, damit die Frauen keine überlangen Wege zurückzulegen haben und effizient gießen können. Danach werden die Beete angelegt und das nächste Projekt wird an die Bewohner übergeben.

Bevor wir zu unserem Projekt nach Kitty fuhren, hatte Jeder noch die Möglichkeit, sich in Brikama auf dem Holzmarkt mit Souvenirs einzudecken. Im Compound von unserem Manager wartete anschließend schon ein leckeres Essen auf uns. Was für die meisten Teilnehmer unserer Gruppe eher ungewöhnlich war, in Gambia aber normal: es wurde auf dem Fußboden sitzend und mit den Händen essend das leckere Mahl verspeist. Wir hatten mächtig zu tun, Reis, Gemüse und Fisch in den Mund zu bekommen, ohne uns zu sehr zu verunstalten. Letztendlich wurden wir aber alle satt und jeder hatte seinen Spaß. Der Höhepunkt nach dem Dinner war die Namenszeremonie für die Sponsoren. Jeder erhielt einen gambischen Namen.

Nach all dem stand noch der Besuch von Kitty 1 und Kitty 2 auf dem Plan. Die Frauen empfingen uns singend und tanzend. Damit zeigten sie uns ihre Dankbarkeit und Freude über den Frauengarten. Wir konnten nur staunen. Einige von uns waren 2018 schon in Gambia. Sie staunten, wie groß die Orangenbäume in diesen beiden Jahren gewachsen sind und wie viele Früchte an den Bäumen hingen. Die Bewohner von Kitty haben es begriffen, dass der Anbau von Obst und Gemüse nicht dem Verein dient, sondern ihrem eigenen Wohlstand.

Am nächsten Tag standen die Schulen in Sanyang und Rumba auf dem Plan. Auch hier wurden wir von fröhlichen Kindern, stolzen Lehrern und dem glücklichen Direktor empfangen. Jede Schule bekam diverse Schulmaterialien und der Direktor von Sanyang überreicht uns zwei selbstgemalte Bilder. Darauf sind wir besonders stolz. Beide Schulen haben eine Küche und können somit an dem vom Staat bezahlten Foodprogramm teilnehmen. In Rumba werden wir den Schulgarten neu aktivieren, damit frische Kräuter und Gemüse den Speiseplan bereichern.

Zuletzt stand noch Kayal auf dem Plan. Dazu mussten wir frühzeitig los, damit wir rechtzeitig die Fähre auf die Nordbank bekommen. Sich mit der Fähre über den Gambia-Fluß zu bewegen, ist schon sehr abenteuerlich. Zuerst kommen die Autos und „VIP“ auf die Fähre, danach werden die Tore geöffnet für die restlichen Benutzer der Fähre. Es ist ein Rennen um die besten Plätze, Jeder möchte noch einen Platz auf der Fähre erhaschen, um nicht noch mehr Zeit mit quälendem Warten zu verbringen. Nach ca. 30 Minuten landeten wir auf der Nordbank. Dann ging es ca. 25 km ins Landesinnere. Die ersten Kilometer waren noch asphaltiert, aber für 15 Kilometer hieß es, eine fürchterliche Sandpiste zu benutzen. Das bei etwa

40° und glühend heißer Sonne. Kayal ist etwas ganz anderes. Es hat nichts mit den Dörfern in den Touristengebieten zu tun. Hier sieht und fühlt man noch die Einfachheit und Ursprünglichkeit. Die Häuser hier sind aus Lehm und mit Stroh gedeckt. Bei unserer Ankunft wurden gerade die Tiere mit klarem und sauberem Wasser getränkt. Das erfreute uns besonders, denn das Dorf wartete schon viele Jahre auf sauberes Wasser. Für uns unvorstellbar, aber in Kayal gab es viele Jahre nur schmutziges Brackwasser. Am Ende des Rundgangs durch den Ort bedankten sich der Alkalo (Dorfälteste) und weitere Männer für die Unterstützung von „Hand in Hand“. Ein Frauengarten wird noch in diesem Jahr entstehen. Das Material für den Zaun liegt bereits bereit. Geschafft, staubig und durchgeschwitzt sind wir am Abend in der Rainbow Lodge angekommen. Am nächsten Tag hat die Spendergruppe noch den Krokodilpool Kachikally besucht und sich vom Treiben auf den Straßen inspirieren lassen. Fünf Tage sind für Gambia zu kurz, doch gerade ausreichend, um sich von der Projektarbeit zu überzeugen. Mit Sonne im Herzen und Sand im Koffer ging es zurück nach Deutschland. 

Januar 2020

Zuerst möchten wir allen Mitgliedern, Sponsoren und fleißigen Unterstützern von Hand in Hand e.V. alles Gute für das Jahr 2020 wünschen. Bleiben sie gesund und neugierig auf unsere Projektarbeit. Besuchen sie uns regelmäßig auf dieser Webseite und erfahren neues über die Projekte.

Der Januar hat noch gar nicht richtig begonnen, da erreichen uns schon erste Fotos vom Zaunbau in Faraba Kairaba. In nur drei Tagen wurden 3,7 ha Fläche eingezäunt. Wir sind richtig stolz. Mit einem Video und kurzer Beschreibung/Bildern zum Zaunbau, haben die Männer durch Eigeninitiative und Motivation den Zaun aufgebaut. Der Metallzaun aus Deutschland wurde so noch nicht in Gambia verbaut. Ein großes Lob an die Arbeiter. An dieser Stelle möchten wir uns auch nochmals bei dem Spender des Zauns recht herzlich bedanken.

Die Voraussetzungen sind geschaffen, nun können die Frauen von Faraba Kairaba die Gemüsebeete anlegen. Ein weiterer Garten kann starten und uns hat dieses Projekt wieder gezeigt, dass durch gezielte Unterstützung und Einbeziehung der Menschen vor Ort viel erreicht werden kann. 

Auch aus Kayal erreichen uns positive Nachrichten. Endlich fließt das sehnsüchtig erwartete Wasser. Nicht nur einmal am Tag kann das feuchte Nass entnommen werden, sondern so oft und soviel wie gebraucht wird. Auch die Tiere profitieren von dem Brunnen. Als nächstes steht der Zaunbau an und dann kann auch in Kayal der Anbau von Gemüse starten. 

 

 

 

 

 

Wie bereits schon berichtet, erreichte uns letztes Jahr ein Hilferuf aus dem Nachbarort von Kayal. Die Schule im Ort, sie ist kilometerweit die Einzige, sieht aus wie eine Ruine. Eigentlich unzumutbar dort Kinder zu unterrichten. Ein Dorfbewohner hat Verwandschaft nach Holland. Wir haben Kontakt dorthin aufgenommen und Fördermittel bei einer holländischen Stiftung beantragt. Diese wurden schon bewilligt und die Arbeiten starteten sofort.

 

 

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