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Hilfe zur Selbsthilfe



    Wasser für das neue     Gartenprojekt in     Sahadatou

   hier mehr ...


     

    Spendenaktion:  

    Solarkits für Familien     aus Mawdeh, Gambia

    https://abiola.eu/627

 

 

 


Unsere Kontoverbindung zum Spenden

Deutsche Kreditbank AG 

IBAN: DE17 1203 0000 1020 2273 00

BIC:   BYLADEM 1001

 

 

 

 

 

 

 

Januar 2021

Heute erreichten uns aktuelle Fotos und Informationen aus Sahadatou (Upper River Region, im Niemandsland). Kerstin Gebhardt war Anfang Dezember 2020 vor Ort und hat sich die dramatische Situation und Lebensbedingung der Einwohner angeschaut. Ganz schnell war klar, hier werden wir helfen. Denn die zur Verfügung gestellten 10 Hektar Land, werden in Zukunft von den Familien der drei angrenzenden Dörfer bewirtschaftet. Endlich Hoffnung, endlich eigenes Obst und Gemüse für die trostlose und staubige Region. Heute erhielten wir Fotos, das der Brunnen, bei 35 Metern tiefe, sauberes Wasser nach oben befördert. Alle ringsherum sind glücklich und erst jetzt glauben sie daran, das Hand in Hand sein Versprechen einhält.

Durch unsere ständige Recherche nach Möglichkeiten die Menschen in Gambia zu unterstützen, sind wir auf die Firma ABIOLA gestoßen. Wir haben uns mit Ihnen in Kontakt gesetzt und von den  Problemen vieler Familien auf der Nord Bank erzählt. ABIOLA ist eine gemeinnützige Organisation und hat sich zum Ziel gemacht, den Ausbau der er­neuer­baren Energie in afrikanischen Ländern zu unter­stützen. Es wurden bereits über 1.000 ABIOLA SolarKits nach Afrika gespendet. Zusammen mit befreundeten Orga­nisationen, Vereinen und Unter­stützern möchten sie noch große Ziele erreichen.

ABIOLA spendete uns die ersten SolarKits. Das ist unglaublich wertvoll für die Menschen dort. Aktuell möchten wir in diesem ersten Projekt 20 sehr arme Familien im Dorf Mawdeh Kunda in der Region Upper River Devision mit dem Familien SolarKit ausstatten. Die Menschen werden es schätzen und gerne einsetzen.

Wir möchten natürlich weiteren Familien die Möglichkeit geben von den SolarKits zu profitieren. Deshalb haben wir auf der Seite von ABIOLA einen Spendenaufruf gestartet. Sie können durch Ihre Spende über den nachfolgenden Link direkt ein solches SolarKit einer Familie ermöglichen.

https://abiola.eu/627

Unter den Top 10 Projekten das Projekt ID: 627 - Familien aus Dorf Mawdeh, Gambia suchen

Dezember 2020

Corona hält ganz Deutschland im Griff. Überall Beschränkungen, Verordnungen, Verbote und täglich gibt es neue Bestimmungen. Unsere Vereinschefin Kerstin Gebhardt wollte unbedingt dieses Jahr noch einmal nach den Projekten in Gambia sehen. Bis zum letzten Tag war nicht klar ob sie fliegen kann oder nicht. Sie hat alles in Bewegung gesetzt und bis zum Schluss daran geglaubt das sie fliegen kann. Sie hat es geschafft und schickt uns täglich über facebook einen kurzen Bericht. 

Ihr täglicher Plan der zu absolvieren ist, ist vollgepackt mit Besuchen der Projekte. Sie möchte jedes einzelne besuchen und bei auftretenden Problemen helfend zur Seite stehen. Wo sie mit unserem Manager auftaucht, ist die Freude riesen groß.

Beim Besuch in unserer Schule in Sanyang wurde sie freudig erwartet. Die Lehrer bedankten sich für die Chance auf eine Ausbildung. Denn nach Abschluß der Ausbildung wird das Gehalt vom Staat bezahlt. Der Schulgarten sieht wie immer gepflegt aus. Mit stolz wurde ihr das Bankbuch gezeigt. 2014 hat sie  im Schulgarten zwei Mangos gepflanzt. Jetzt sind die Bäume riesen groß, spenden Schatten und liefern ausreichend Früchte.

Danach ging es weiter nach Rumba. An diesem Tag war kein Unterricht. Auch hier ist der Schulgarten gepflegt. Draußen stehen die Menschen Schlange um Wasser am Brunnen zu holen. Wir realisierten den Durchbruch durch die Schulmauer, damit jeder vom Wasser aus dem Schulbrunnen profitieren kann.

Erst kurz vor der Regenzeit wurde der Garten in Faraba Kairaba fertiggestellt und jetzt kann schon das Erste geerntet werden. Der Garten ist eine Augenweide. Die Wasserbecken füllen sich schnell, so gibt es keine Wartezeiten für die Frauen. Wahnsinn, wie schnell hier alles wächst.

Faraba Banta ist ein Beispiel, dass nicht immer alles klappt wie man es sich wünscht. Die Wasserbecken und der Wasserständer wurden von einer " Fachfirma" gebaut. Jede Firma ist so gut wie ihre Mitarbeiter. Hier war eindeutig der Falsche am Werk. Es wurde zwar alles besprochen und durchgeplant, aber das Ergebnis sah anders aus. Die Wasserbecken sind zu klein und zu tief. Der Betonständer für die Wassertanks ist ebenfalls zu klein. Es gibt zwar eine Leiter, aber der Rand fehlt, um sich oben bewegen zu können. Wirklich Pfusch. Leider ist der nette Kollege verschwunden. Die Wasserbecken müssen schon jetzt repariert werden. Die Frauen zahlen nun die Reparatur, sonst können sie nicht gießen und alle Arbeit war umsonst. Wir werden eine Lösung finden, aber es ist sehr ärgerlich und kostet meine Zeit. Man kann jetzt aber auch die fleißigen Frauen nicht im Stich lassen.

Nun ging es noch auf die Nordbank nach Kiang Kolior. Der Frauengarten ist ein Schmuckstück. Unsere Brunnen führen genug Wasser. Nur die 2 alten Brunnen, die sie mit nutzen sollten, sind trocken. Leider. Die Frauen sind glücklich jetzt einen Garten im Ort zu haben. Vorher mussten sie bis zu 10 km laufen.

Natürlich stand unser erstes Gartenprojekt, in Kitty, auch auf dem Plan von Kerstin. Sie wurde auch hier, wie überall, mit Freudentänzen oder Gesängen empfangen. Im nu hat es sich herumgesprochen das Kerstin und Opa in Kitty sind. Aus allen Ecken kamen die Kinder neugierig angerannt, denn meistens hat sie kleine Geschenke im Gepäck. Es wird fleißig gearbeitet in Kitty. Das kleine Nebeneinkommen wird dringend benötigt, da durch das Fernbleiben von Touristen, den Hotels, Gaststätten usw. der Umsatz fehlt. Somit gibt es dort auch keine Arbeit. Drücken wir die Daumen, dass sich alles etwas entspannt und vor allem die Ernten gut ausfallen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Unterstützern und fleißigen Spendern recht herzlich bedanken. Auch die Menschen von Gambia wünschen allen eine friedvolle Adventszeit. 

Unser neuer Vereinskalender ist ab sofort erhältlich!

Willst du in Kurzform mehr über die neuen Projekte erfahren sowie über unsere Arbeit? Dann lass dich von unserem Kalender für das Jahr 2021 inspirieren. Er ist gespickt mit farbenfrohen und lebensbejahenden Bildern.

Interesse geweckt! Erwerben können sie den Kalender für einen Preis von 10 Euro. Bitte geben sie beim Bezahlen auf das unten angegebene Konto Ihre Adresse und das Kennwort "Kalender" an. Wir wünschen Ihnen viel Freude damit.

Der Erlös für den Kalender geht direkt in unsere Projekte vor Ort.

September 2020

Nun ist gerade der August zu Ende gegangen. Wow, wie die Zeit vergeht. In Europa gibt es nur noch ein Thema, Corona. Doch in vielen Teilen der Welt kämpfen die Menschen um das nackte Überleben. Gambia ist da keine Ausnahme. Immernoch gibt es viele Beschränkungen im öffentlichen Leben die unmöglich eingehalten werden können. Hinzu kommt das keine Touristen mehr in das Land kommen. Viele Hotels müssen deshalb schließen und das Personal entlassen. Aber an diesem Personal hängt die Exsistenz von ganzen Familien. Zum Beispiel ein Kellner oder eine Reinigungsfrau ernährt mindestens 20 Personen ihrer Familie. Für uns unvorstellbar, aber in Gambia gelebte Wirklichkeit. Es gibt keine finanzielle Unterstüzung wie in Deutschland.

Umsomehr freuen wir uns, das die Frauengärten begeistert angenommen und mit viel Fleiß in grüne Oasen verwandelt werden. In diesen harten Zeiten kann dort frisches Gemüse geerntet werden. 

Die Regenzeit ist noch nicht zu Ende und denoch wird in Faraba Kairaba unter erschwerten Bedingungen an den Wasserbecken gearbeitet. Die Männer wollen/müssen Geld verdienen und die Frauen warten auf ihre Beete. Der heftige Regen hat die Baupläne verschoben, aber jede Chance wird genutzt, das Projekt zu beenden.

 

 

Unsere fleißige Sally und weitere Frauen in Kitty entfernen das Unkraut und bereiten die Beete für die neue Saison vor.

 

 

 

 

 

Im August ist es uns gelungen einen Container für Gambia zu erwerben. Diesen wollen wir wieder mit Zaunmaterial, Gartengeräten und weiteren hilfreichen Dingen beladen. Zuletzt lag das Material oder andere Spendensachen bei unserem Manager zu Hause. Das soll sich mit dem Container dann ändern. Somit sind alle Dinge unter Verschluß und auch der Hitze und dem Regen nicht mehr ausgesetzt.

Mai 2020 

Das Corona Virus hält die ganze Welt in Atem. Deutschland mit seinem sehr gut funktionierendem Gesundheitssystem hatte nicht so große Probleme und Todesfälle zu verzeichnen. Und dennoch sind die Todesfälle nicht zu verachten. Viel größere Probleme haben vor allem die afrikanischen Länder, wo Hunger und Armut täglich dazu gehören. Geld für medizinische Betreuung ist dort nicht vorhanden.

Auch vor Gambia hat Corona nicht halt gemacht. Die Grenze zum Senegal wurde geschlossen, viele Märkte und Geschäfte sind zu. Auch der Nachschub für weitere Lebensmittel kam zum Erliegen. Viele verstehen überhaupt nicht, was gerade abläuft. Sie werden bei Fieber nicht ins Krankenhaus gehen, weil sie lieber ihrem Marabou  (Medizinmann) vertrauen, Angst vor einer Ansteckung im Krankenhaus haben, oder die Behandlung nicht bezahlen können. Sie kämpfen jeden Tag um irgendwo Geld verdienen zu können. Manche beginnen Land zu verkaufen. Unsere Frauengärten sind eine kleine Hilfe, aber für das Grundnahrungsmittel Reis, benötigt man Geld. Wir wünschen den Menschen, dass sich die Situation entschärft und helfen wo wir können. Kerstin Gebhardt hat einen Spendenaufruf ins Leben gerufen, um an die Ärmsten im  Land wichtige Nahrungsmittel zu verteilen. In dieser schweren Zeit, haben viele Menschen sich ein Herz gefasst und unser Vorhaben unterstützt. Es konnten bisher 3 Tonnen Reis, viele Kilo Zucker und etliche Liter Öl von dem gespendeten Geld gekauft werden. Wir möchten uns dafür ganz herzlich bedanken.

Die Aktion, "Lebensmittel für Gambia", läuft noch. Wir würden uns freuen, wenn Sie weiterhin ein Herz für die Ärmsten von Gambia haben.

Der Paypallink ist: https://www.paypal.com/pools/c/8oF0DFWQVf 

Lebensmittel für Gambia.

Aber natürlich gehen die Projektarbeiten weiter. Zum einen verdienen die Dienstleister dadurch Geld und zum anderen kommen wir mit den Arbeiten voran. In Faraba Kairaba ist der Betonständer für die Wassertanks fertig. Nun wird die Installation der Solarzellen und der Pumpentechnik vorangetrieben. Danach werden die Wasserbecken gebaut.

Kitty 1 hat alle Zaunrestbestände der 3 anderen Frauengärten erhalten. Somit konnte der defekte Zaun repariert und die grüne Oase kann weiter bewirtschaftet werden.

Kolior hat auch mit der Bewirtschaftung des Frauengartens begonnen. Die Fläche wurde aufgeteilt und erste Arbeiten finden statt. 

Ich wünsche mir, dass wir alle gut durch diese schwierige Zeit kommen und die ärmsten Länder der Erde jetzt nicht vergessen werden. Wir können dankbar sein, auf diesem Teil der Erde leben zu dürfen.

April 2020

Ja, Corona macht auch nicht vor dem kleinen Land wie Gambia halt. Es gibt ein paar wenige Fälle und wir hoffen, das sich der Virus nicht so rasant verbreitet. Gambia hat durch Ebola im Jahr 2017 schon Erfahrung im Umgang mit ansteckenden Viren, aber die medizinischen Bedingungen sind weiterhin schlecht und nicht auf eine Pandemie vorbereitet.

Vor einer Woche erreichte uns ein Hilferuf aus Kitty. Unser Bohrloch in Kitty 1 fördert nicht mehr genug Wasser. Es war "nur" handgedrillt und auf Grund der fehlenden ausdauernden Regenfälle und der enormen Hitze in der Trockenzeit kam nicht mehr genug Wasser. Die Frauen hatten Angst, dass ihr Gemüse nun vertrocknet. 

Danke an die Gambier, dass es so schnell geklappt hat. Unser Brunnenbauer hat zur Zeit alle Hände voll zu tun. Denn das Problem was wir in Kitty hatten, haben sehr viele Dörfer. Wir sind froh, das nun wieder reichlich Wasser sprudelt. Das Bohrloch ist 30 Meter tief und kann jederzeit angepasst werden.

Wir möchten uns recht herzlich bei den Rathenowern bedanken, die spontan eine Spendenaktion ins Leben gerufen haben, um das Bohrloch zu finanzieren. In Zeiten von Corona ist der Garten wertvoller als je zuvor.

Weitere positive Nachrichten haben wir von Faraba Kairaba erhalten. Hier wird auf Hochtouren am Ständer für die Wassertanks gearbeitet.

Bald können die Männer mit den Wasserbecken anfangen. Doch dafür wird Wasser benötigt. Die Steine werden vor Ort hergestellt. Die Männer sind froh Geld zu verdienen und die Frauen freuen sich auf ihre zukünftigen Beete in dem neuen und ersten Frauengarten in dem Ort.

Wie wichtig  Frauengärten in Zeiten von Corona sind, haben wir von vielen Seiten erfahren. Die Grenzen zum Senegal und viele Märkte sind geschlossen. Die Preise steigen durch erhöhte Nachfrage und schlechte Lieferung aus dem Ausland. Aber die Bevölkerung braucht frisches Gemüse. 

Wir möchten weiterhin viele Dörfer beim Erstellen von Frauengärten unterstützen. Wir sind fest davon überzeugt, dass dies der richtige Weg ist. Es gibt noch sehr viel brach liegendes Land auf der Nord-Bank, das erschlossen und bewirtschaftet werden kann. Jedoch fehlen oftmals die finanziellen Mittel. Wir haben bei betterplace eine Spendenplattform eingerichtet. Wir freuen uns über jegliche Unterstützung. 

Februar 2020

Im Februar startete eine Gruppe interessierter Spender Richtung Gambia. Die Projekte finanziell zu unterstützen ist das Eine, sich von der Vereinsarbeit vor Ort ein Bild zu machen, das Andere. Kerstin Gebhardt organisierte die Ausflüge von A bis Z ohne jede Beeinträchtigung. Das will etwas heißen, wenn man die Gepflogenheiten in Gambia kennt. 

Am 24.2.2020 wurde die letzte Teilnehmerin der Spendergruppe vom Flughafen abgeholt. Im Anschluss ging es nach Faraba Banta. Den Frauengarten dort starteten wir im Jahr 2018. Heute gleicht die damals ausgedörrte und brachliegende Fläche einer grünen Oase. Die Frauen haben hervorragende Arbeit geleistet. Regelmäßig kann Gemüse auf dem Markt verkauft werden. Unsere Sponsoren waren platt von der Vielfalt des Anbaus. Unsere Arbeit und Energie wurde mit dem grünen Garten mehr als belohnt. Weiter ging es nach Faraba Kairaba. Hier konnten wir uns den inzwischen aufgebauten Metallzaun aus Deutschland anschauen. Die Verarbeitung ist wirklich lobenswert. In den nächsten Wochen werden die notwendigen Wasserbecken gebaut, damit die Frauen keine überlangen Wege zurückzulegen haben und effizient gießen können. Danach werden die Beete angelegt und das nächste Projekt wird an die Bewohner übergeben.

Bevor wir zu unserem Projekt nach Kitty fuhren, hatte Jeder noch die Möglichkeit, sich in Brikama auf dem Holzmarkt mit Souvenirs einzudecken. Im Compound von unserem Manager wartete anschließend schon ein leckeres Essen auf uns. Was für die meisten Teilnehmer unserer Gruppe eher ungewöhnlich war, in Gambia aber normal: es wurde auf dem Fußboden sitzend und mit den Händen essend das leckere Mahl verspeist. Wir hatten mächtig zu tun, Reis, Gemüse und Fisch in den Mund zu bekommen, ohne uns zu sehr zu verunstalten. Letztendlich wurden wir aber alle satt und jeder hatte seinen Spaß. Der Höhepunkt nach dem Dinner war die Namenszeremonie für die Sponsoren. Jeder erhielt einen gambischen Namen.

Nach all dem stand noch der Besuch von Kitty 1 und Kitty 2 auf dem Plan. Die Frauen empfingen uns singend und tanzend. Damit zeigten sie uns ihre Dankbarkeit und Freude über den Frauengarten. Wir konnten nur staunen. Einige von uns waren 2018 schon in Gambia. Sie staunten, wie groß die Orangenbäume in diesen beiden Jahren gewachsen sind und wie viele Früchte an den Bäumen hingen. Die Bewohner von Kitty haben es begriffen, dass der Anbau von Obst und Gemüse nicht dem Verein dient, sondern ihrem eigenen Wohlstand.

Am nächsten Tag standen die Schulen in Sanyang und Rumba auf dem Plan. Auch hier wurden wir von fröhlichen Kindern, stolzen Lehrern und dem glücklichen Direktor empfangen. Jede Schule bekam diverse Schulmaterialien und der Direktor von Sanyang überreicht uns zwei selbstgemalte Bilder. Darauf sind wir besonders stolz. Beide Schulen haben eine Küche und können somit an dem vom Staat bezahlten Foodprogramm teilnehmen. In Rumba werden wir den Schulgarten neu aktivieren, damit frische Kräuter und Gemüse den Speiseplan bereichern.

Zuletzt stand noch Kayal auf dem Plan. Dazu mussten wir frühzeitig los, damit wir rechtzeitig die Fähre auf die Nordbank bekommen. Sich mit der Fähre über den Gambia-Fluß zu bewegen, ist schon sehr abenteuerlich. Zuerst kommen die Autos und „VIP“ auf die Fähre, danach werden die Tore geöffnet für die restlichen Benutzer der Fähre. Es ist ein Rennen um die besten Plätze, Jeder möchte noch einen Platz auf der Fähre erhaschen, um nicht noch mehr Zeit mit quälendem Warten zu verbringen. Nach ca. 30 Minuten landeten wir auf der Nordbank. Dann ging es ca. 25 km ins Landesinnere. Die ersten Kilometer waren noch asphaltiert, aber für 15 Kilometer hieß es, eine fürchterliche Sandpiste zu benutzen. Das bei etwa

40° und glühend heißer Sonne. Kayal ist etwas ganz anderes. Es hat nichts mit den Dörfern in den Touristengebieten zu tun. Hier sieht und fühlt man noch die Einfachheit und Ursprünglichkeit. Die Häuser hier sind aus Lehm und mit Stroh gedeckt. Bei unserer Ankunft wurden gerade die Tiere mit klarem und sauberem Wasser getränkt. Das erfreute uns besonders, denn das Dorf wartete schon viele Jahre auf sauberes Wasser. Für uns unvorstellbar, aber in Kayal gab es viele Jahre nur schmutziges Brackwasser. Am Ende des Rundgangs durch den Ort bedankten sich der Alkalo (Dorfälteste) und weitere Männer für die Unterstützung von „Hand in Hand“. Ein Frauengarten wird noch in diesem Jahr entstehen. Das Material für den Zaun liegt bereits bereit. Geschafft, staubig und durchgeschwitzt sind wir am Abend in der Rainbow Lodge angekommen. Am nächsten Tag hat die Spendergruppe noch den Krokodilpool Kachikally besucht und sich vom Treiben auf den Straßen inspirieren lassen. Fünf Tage sind für Gambia zu kurz, doch gerade ausreichend, um sich von der Projektarbeit zu überzeugen. Mit Sonne im Herzen und Sand im Koffer ging es zurück nach Deutschland. 

Januar 2020

Zuerst möchten wir allen Mitgliedern, Sponsoren und fleißigen Unterstützern von Hand in Hand e.V. alles Gute für das Jahr 2020 wünschen. Bleiben sie gesund und neugierig auf unsere Projektarbeit. Besuchen sie uns regelmäßig auf dieser Webseite und erfahren neues über die Projekte.

Der Januar hat noch gar nicht richtig begonnen, da erreichen uns schon erste Fotos vom Zaunbau in Faraba Kairaba. In nur drei Tagen wurden 3,7 ha Fläche eingezäunt. Wir sind richtig stolz. Mit einem Video und kurzer Beschreibung/Bildern zum Zaunbau, haben die Männer durch Eigeninitiative und Motivation den Zaun aufgebaut. Der Metallzaun aus Deutschland wurde so noch nicht in Gambia verbaut. Ein großes Lob an die Arbeiter. An dieser Stelle möchten wir uns auch nochmals bei dem Spender des Zauns recht herzlich bedanken.

Die Voraussetzungen sind geschaffen, nun können die Frauen von Faraba Kairaba die Gemüsebeete anlegen. Ein weiterer Garten kann starten und uns hat dieses Projekt wieder gezeigt, dass durch gezielte Unterstützung und Einbeziehung der Menschen vor Ort viel erreicht werden kann. 

Auch aus Kayal erreichen uns positive Nachrichten. Endlich fließt das sehnsüchtig erwartete Wasser. Nicht nur einmal am Tag kann das feuchte Nass entnommen werden, sondern so oft und soviel wie gebraucht wird. Auch die Tiere profitieren von dem Brunnen. Als nächstes steht der Zaunbau an und dann kann auch in Kayal der Anbau von Gemüse starten. 

 

 

 

 

 

Wie bereits schon berichtet, erreichte uns letztes Jahr ein Hilferuf aus dem Nachbarort von Kayal. Die Schule im Ort, sie ist kilometerweit die Einzige, sieht aus wie eine Ruine. Eigentlich unzumutbar dort Kinder zu unterrichten. Ein Dorfbewohner hat Verwandschaft nach Holland. Wir haben Kontakt dorthin aufgenommen und Fördermittel bei einer holländischen Stiftung beantragt. Diese wurden schon bewilligt und die Arbeiten starteten sofort.

 

 

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